Kurzsichtigkeit (Myopie)

Kurzsichtigkeit ist die häufigste Fehlsichtigkeit.
Sie ist bedingt durch ein zu langes Auge und/oder eine zu stark gekrümmte Hornhaut.

Was Sie über Kurzsichtigkeit wissen sollten

Wenn Sie problemlos Objekte in der Nähe sehen können, dagegen aber mehr Mühe haben, weiter entfernte Objekte zu erkennen, sind Sie wahrscheinlich kurzsichtig.

Kurzsichtigkeit tritt auf, wenn der Augapfel zu lang oder die Hornhaut zu stark gekrümmt ist. Lichtstrahlen, die von einem weiter entfernten Objekt ausgehen und durch die Hornhaut in das Auge einfallen, werden in diesem Fall auf einen vor der Netzhaut liegenden Punkt – und nicht wie bei einem normalsichtigen Auge direkt auf die Netzhaut – gebündelt, so dass der Sehnerv eine unscharfe Abbildung an das Gehirn übermittelt.

Kurzsichtigkeit wird nicht als Krankheit eingestuft, sondern ist oft erblich bedingt. Einigkeit besteht auch darüber, dass eine anhaltende Nahfokussierung, z. B. bei der Arbeit, zu einem schnelleren Fortschreiten der Kurzsichtigkeit führen kann.

Sie könnten ein neues Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen geniessen. Vereinbaren Sie einen Termin in einem Zentrum Ihrer Wahl in Lausanne, Neuenburg oder Winterthur. Die Erstberatung ist kostenlos.

Symptome und Behandlungen

In der Regel treten im späten Kindes- oder im frühen Jugendalter die ersten Symptome der Kurzsichtigkeit auf.

Diese können sehr störend sein und sich in Form von Leseschwierigkeiten in der Schule, Kopfschmerzen oder dem Zusammenkneifen der Augen bemerkbar machen.

Der Grad der Myopie schreitet mit dem Wachstum fort und stabilisiert sich in der Regel im Alter zwischen 20 und 25 Jahren, wenn das Auge seine Entwicklung abgeschlossen hat.

Kurzsichtigkeit lässt sich mithilfe der refraktiven Chirurgie korrigieren. Ein solcher Eingriff kann durchgeführt werden, wenn bestimmte Eignungskriterien erfüllt sind, z. B. stabile Sehstärke seit mindestens zwei Jahren und einem Alter über 20 Jahren.

Durch die refraktive Chirurgie erübrigen sich das Tragen und die Pflege von Brillen oder Kontaktlinsen. Behandelte Personen können ihren Alltagsaktivitäten, z. B. in Bezug auf Sport oder Outdoor-Aktivitäten sowie im Beruf, uneingeschränkt nachgehen.

Zunächst erfolgt eine gründliche Voruntersuchung um auf Grundlage bestimmter hornhautanatomischer Kriterien das optimale Verfahren für den jeweiligen Patienten zu bestimmen. Mithilfe des passenden chirurgischen Verfahrens wird dann die Hornhautkrümmung dahingehend korrigiert, dass das einfallende Licht direkt auf die Netzhaut gebündelt wird. So kann der Patient wieder scharf sehen.

Vorgeschlagene Methoden

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Ihre Fragen zur Kurzsichtigkeit

Ist Kurzsichtigkeit erblich bedingt?

Ja, das Risiko, eine Kurzsichtigkeit zu entwickeln, ist tatsächlich höher, wenn bereits ein Elternteil betroffen ist.

Lässt sich Kurzsichtigkeit mithilfe der refraktiven Chirurgie korrigieren?

Ja, Kurzsichtigkeit kann definitiv mithilfe der refraktiven Chirurgie korrigiert werden. Dank modernster Lasergeräte sind wir in der Lage, Myopien bis -10,0 Dioptrien in Rekordzeit zu korrigieren.

Kann Kurzsichtigkeit sich von selbst bessern?

Nein, leider kann sich eine Kurzsichtigkeit nicht spontan zurückbilden. Vielmehr schreitet diese Fehlsichtigkeit tendenziell fort, bis sie sich im Alter von durchschnittlich 25 Jahren stabilisiert. In bestimmten Lebensabschnitten, z. B. in der Schwangerschaft oder während des Wachstums, lassen sich leichte Schwankungen beobachten.

Weitsichtigkeit ist auf ein zu kurzes Auge zurückzuführen, was eine zusätzliche Fokussierungsanstrengung erfordert. Diese wird als Akkommodation bezeichnet, um dennoch eine klare Sicht in die Ferne zu erhalten.

Astigmatismus ist ein Krümmungsdefekt der Hornhaut. Im Falle eines Astigmatismus hat die Hornhaut, die kugelförmig sein sollte, eine ovale Krümmung.

Presbyopie ist eine häufige altersbedingte Fehlsichtigkeit, die sich ab dem 40. Lebensjahr in Form einer verminderten Nahsicht zeigt.