Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Alterssichtigkeit ist bedingt durch die Alterung des Auges. Diese Fehlsichtigkeit tritt nach dem 40. Lebensjahr häufig auf.

Was Sie über Alterssichtigkeit wissen sollten

Wenn Ihnen nach dem 40. Lebensjahr das Lesen immer mehr Schwierigkeiten bereitet, werden Sie wahrscheinlich, wie die Mehrheit der Bevölkerung, alterssichtig (presbyop).

Diese Brechungsstörung äussert sich in einem Verlust der Fähigkeit, Objekte in unmittelbarer Nähe scharf zu sehen, da die Linse mit zunehmendem Alter ihre Flexibilität oder Elastizität verliert.

Alterssichtigkeit tritt bei allen Personen auf, unabhängig davon, ob sie ein ausgezeichnetes Weitsehvermögen besitzen oder bereits andere Fehlsichtigkeiten wie Astigmatismus, Kurz- oder Weitsichtigkeit aufweisen.

Sie könnten ein neues Leben ohne Brille oder Kontaktlinsen geniessen. Vereinbaren Sie einen Termin in einem Zentrum Ihrer Wahl in Lausanne, Neuenburg oder Zürich. Die Erstberatung ist kostenlos.

Symptome und Behandlungen

Die Symptome der Alterssichtigkeit sind leicht zu erkennen, da sie in der Regel die Fähigkeit betreffen, sich auf Objekte in unmittelbarer Nähe zu konzentrieren. Beispielsweise hält eine alterssichtige Person ihren Tablet-Computer oder ihr Telefon weiter vom Körper weg, benötigt beim Lesen stärkeres Licht und empfindet grosse Schriftgrössen als angenehmer.

Nach der Diagnosestellung haben Betroffene drei Möglichkeiten zur Korrektur ihrer Fehlsichtigkeit: optische Linsen (Lesebrille, Bifokalbrille oder Gleitsichtbrille), geeignete Kontaktlinsen oder refraktive Chirurgie. Zur laserchirurgischen Korrektur der Alterssichtigkeit wird das sogenannte LBV-Verfahren (Laser Blended Vision) empfohlen. Hierbei kommt das Prinzip der Monovision zur Anwendung (unterschiedliche Korrektur beider Augen, wobei in erster Linie die Fernsicht des dominanten Auges verbessert und zusätzlich bei beiden Augen die Schärfentiefe erhöht wird. Durch die zusätzliche Erhöhung der Tiefenschärfe lässt sich der Unterschied zwischen den beiden Augen verringern. Auf diese Weise wird aus der Monovision eine Mikro-Monovision, wodurch sich die Zwischensicht im Vergleich zur herkömmlichen Monovision deutlich verbessert. Diese Technik erleichtert die Überlagerung der beiden Informationen, die zusammengeführt ein neues Bild ergeben, das sowohl für nahe als auch für weiter entfernte Objekte schärfer ist. 

 

 

Vorgeschlagene Methoden

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Ihre Fragen zur Alterssichtigkeit

Wann werden wir alterssichtig?

Die Alterssichtigkeit stellt sich bei allen Personen etwa im Alter von 44–45 Jahren ein, wenn die Leistungsfähigkeit unserer Linse allmählich nachlässt. Ihre Akkommodationsfähigkeit sinkt aufgrund des altersbedingten Elastizitätsverlustes. Nach dem 60. Lebensjahr stabilisiert sich die Alterssichtigkeit allerdings.

Lässt sich Alterssichtigkeit vermeiden?

Nein, diese Fehlsichtigkeit hängt mit der natürlichen Alterung der Linse zusammen. Wir können die Alterssichtigkeit also weder aufhalten noch verhindern, sondern sie lediglich korrigieren.

Wann wird bei Alterssichtigkeit operiert?

Die operative Korrektur der Alterssichtigkeit eignet sich bei Personen, die nach dem 40. Lebensjahr Schwierigkeiten haben beim Lesen oder beim Erkennen feiner Details eines in kurzer Entfernung befindlichen Musters. Nach dem Eingriff kann der Patient ganz auf eine Brille verzichten oder benötigt diese nur noch bei seltenen Gelegenheiten.

Kurzsichtigkeit ist die häufigste Fehlsichtigkeit. Sie wird bewirkt durch einem zu langen Auge und/oder einer zu stark gekrümmten Hornhaut. Das Symptom ist eine verschwommene Sicht in der Ferne

Weitsichtigkeit ist auf ein zu kurzes Auge zurückzuführen, was eine zusätzliche Fokussierungsanstrengung erfordert. Diese wird als Akkommodation bezeichnet, um dennoch eine klare Sicht in die Ferne zu erhalten. Das Ergebnis ist eine Verbesserung sowohl der Fern- als auch der Nahsicht. 

Astigmatismus ist ein Krümmungsdefekt der Hornhaut. Im Falle eines Astigmatismus hat die Hornhaut, die kugelförmig sein sollte, eine ovale Krümmung.

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