PRK

Dieses Verfahren bei geringer Hornhautdicke gestattet eine allmähliche Erholung der Sehkraft.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Bewährte Technik
  • Geeignete Technik bei geringer Hornhautdicke
  • Allmähliche Erholung der Sehkraft über mehrere Tage
  • Schnelles Verfahren: Behandlung beider Augen am selben Tag

Hintergrundwissen zur PRK-Behandlung

Beim PRK-Verfahren (photorefraktive Keratektomie) werden die obersten Schichten des Hornhautepithels abgetragen und die Hornhaut anschliessend mit dem Excimerlaser neu modelliert. Dieses Verfahren wird bevorzugt eingesetzt in Fällen, in denen die Hornhaut nicht dick genug ist.

Das Verfahren erfordert im Gegensatz zum LASIK keine Flap-Präparation.
Für den Abtrag von Epithel stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

  • Bei der «manuellen» Technik wird das Epithel nach dem Auftragen einer verdünnten Lösung mit einer Bürste entfernt (abgeschabt).
  • Bei der «voll lasergestützten» bzw. «transepithelialen PRK»-Technik wird das Epithel mit dem Excimerlaser abgetragen.

Die Wahl zwischen «manueller» oder «voll lasergestützter» Technik richtet sich nach den Präferenzen des Chirurgen und des Patienten.

Ihre Fragen zur PRK-Methode

Müssen beide Augen am selben Tag operiert werden?

Ja, dies wird dringend empfohlen. Da das Verfahren sehr kurz ist (10 bis 15 Minuten pro Auge), ist es praktischer, den Eingriff an beiden Augen am selben Tag vorzunehmen. Das bedeutet eine geringere Belastung für Sie und verringert die Zahl der erforderlichen Termine.

Ist die Operation schmerzhaft?

Nein. Für den Eingriff wird ein Betäubungsmittel in Tropfenform in das Auge verabreicht. Dadurch bleibt die Hornhautoberfläche während der gesamten Dauer des Verfahrens unempfindlich. Nach dem Eingriff beschreiben die Patienten ein Gefühl von Sandkörnern in den Augen. Diese Empfindung klingt nach einigen Stunden ab. PRK-bedingte Beschwerden können 24 bis 48 Stunden lang anhalten.

Werde ich krankgeschrieben?

Ja, es wird eine Arbeitsunfähigkeit für die Dauer von ca. 5 Tagen bescheinigt. In Abhängigkeit von den Umständen und der Art der beruflichen Tätigkeit kann die Arbeitsunfähigkeit jedoch auch um einige Tage verlängert werden.

Mit dem SMILE-Verfahren lassen sich Kurzsichtigkeit und Astigmatismus gleichzeitig korrigieren. Die Hornhautoberfläche bleibt dabei vollständig intakt.

Das FEMTO-LASIK-Verfahren kombiniert die Femtosekundenlaser-Behandlung mit der Excimerlaser-Behandlung zur Neumodellierung der Hornhaut.

lbv

Beim LBV-Verfahren kommt das Monovisionsprinzip zum Einsatz; dabei wird ein Hornhautprofil geschaffen, das für eine verbesserte Schärfentiefe der Zwischensicht sorgt.

icl

Beim ICL-Verfahren wird eine Intraokularlinse vor oder hinter der Iris oder aber anstelle der Linse in das Auge implantiert.