ICL

Mit diesem Verfahren lässt sich das Sehvermögen von Patientinnen, bei denen ein Laserbehandlung nicht in Frage kommt, mithilfe eines Augenimplantats korrigieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Präzisionseingriff: Mikroschnitt in die Hornhaut
  • Bewährte Technik
  • Schmerzfreier Eingriff
  • Schnelle Seherholung
  • Zweizeitiges Verfahren mit einem Intervall von einigen Tagen

ICL-Behandlung verstehen

Hier wird ein Linsenimplantat, auch intraokulare oder implantierbare Kontaktlinse (Implantable Contact Lens) genannt, in das Auge eingesetzt. Das Implantat wird zwischen Iris und Linse positioniert. Diese Technik befreit vom Tragen einer Brille.

ICL-Implantate sollen Patienten helfen, für die eine laserchirurgische Behandlung nicht in Frage kommt. Dies kann möglich sein, wenn die Korrektur zu gross oder die Kornea zu fein ist, oder weil eine strukturelle Fehlbildung jeden Lasereingriff verhindert.

In solchen Fällen wird ein Implantat in das Auge integriert und der Sehfehler auf diese Weise korrigiert. Das Einsetzen derartiger, mit blossem Auge unsichtbarer, biokompatibler Implantate erfolgt unter Lokalanästhesie (verabreicht in Form von Augentropfen) und mit Hilfe eines winzigen Einschnitts (2,2 mm). Beide Augen werden nacheinander, mit wenigen Tagen Abstand, operiert. Die Augen erholen sich extrem schnell.

Ihre Fragen zur ICL-Methode

Wie lange dauert die Operation?

Der Eingriff dauert 45 Minuten pro Auge. Diese Zeit umfasst auch die Vorbereitung und Abdeckung.

Müssen beide Augen am selben Tag operiert werden?

Nein, abgesehen von Ausnahmefällen werden bei diesem Verfahren nicht beide Augen am selben Tag operiert. Es wird empfohlen, die Augen nacheinander im Abstand von einigen Tagen zu operieren.

Mit dem SMILE-Verfahren lassen sich Kurzsichtigkeit und Astigmatismus gleichzeitig korrigieren. Die Hornhautoberfläche bleibt dabei vollständig intakt.

Das FEMTO-LASIK-Verfahren kombiniert die Femtosekundenlaser-Behandlung mit der Excimerlaser-Behandlung zur Neumodellierung der Hornhaut.

prk

Beim PRK-Verfahren werden die obersten Schichten des Hornhautepithels entfernt; anschliessend wird die Hornhaut mit dem Excimerlaser neu modelliert.

lbv

Beim LBV-Verfahren kommt das Monovisionsprinzip zum Einsatz; dabei wird ein Hornhautprofil geschaffen, das für eine verbesserte Schärfentiefe der Zwischensicht sorgt.